
Herstellungsland: US 2000
Genres: Psychothriller, Drama, Abenteuerfilm
Laufzeit: 119 Minuten
Regie: Danny Boyle
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Virginie Ledoyen, Guillaume Canet, Tilda Swinton uvm
Inhalt: Der junge Amerikaner Richard kommt nach Thailand, um das große Abenteuer zu entdecken. Von dem durchgeknallten Duffy erfährt er von einer geheimen Insel, einem entlegenen, völlig unbekannten Strand: das Paradies.
Mit einer handgezeichneten Karte machen sich Richard und das französische Pärchen Francoise und Etienne auf den Weg, diesen fabelhaften Ort zu finden. Nach zahllosen Abenteuern und Gefahren gelangen sie tatsächlich auf die Insel, doch auf der Anhöhe eines Wasserfalls ist der Weg zu Ende. Sie wagen den Sprung in die Tiefe – und ahnen nicht, dass es der Beginn einer Reise ins Herz der Finsternis ist…
Quelle 1, Quelle 2 | Trailer
Meine Meinung: Ich habe “The Beach” nun nach langer Zeit endlich noch einmal gesehen und er hat mir dieses mal noch besser gefallen als beim ersten mal. Für mich ist dieser Film einer der unterschätztest Filme aller Zeiten und hat irgend wie alles, er ist lustig, spannend, abenteuerlich und ein bisschen romantisch. Vielleicht ist es aber auch nur genau meine Thematik. Ein unberührtes Paradies, fern ab von dem was wir Zivilisation nennen. Oft habe ich gelesen die Story des Films sei schlecht oder langweilig, doch für mich ist sie einfach perfekt. Vermutlich liegt es aber auch an meiner “Neo-Hippie-Weltanschauung”, dass mir die Vorstellung von so einem perfekten Ort so gut gefällt. Oder daran, dass ich das Buch nicht gelesen habe und darum nicht weiß wie viel besser der Film sein könnte. Letztlich weiß aber auch ich das es nur eine Utopie bleibt und das zeigt der Film am Ende und auch an so mancher Stellte zwischendurch (Christo und sein Bein) in aller Deutlichkeit.
Alle Schauspieler können mich überzeugen, vorallem natürlich DiCaprio und Tilda Swinton. Von den Bildern muss man schon fast nicht mehr sprechen, denn so ein blau-türkises Paradies weiß zu überzeugen. Zu guter letzt ist da noch der grandiose Soundtrack der sich an jede Szene anschmiegt als sei diese um das Lied gebaut worden. 8,5 von 10 Punkten