
Drehort: USA 2009
Genres: Fantasyfilm, Science Fiction-Film
Laufzeit: 160 Minuten
Regie: James Cameron
Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver, Michelle Rodriguez uvm
Inhalt: Dem querschnittsgelähmten Kriegsveteranen Jake Sully (Sam Worthington) wird die Chance offeriert wieder an einem Einsatz teilzunehmen: Auf dem Planeten Pandora gibt es große Vorkommen des wichtigen Rohstoffs Unaobtanium. Die Umwelt des Planeten ist jedoch ebenso schön wie tödlich für den Menschen, deshalb wurde an dem Projekt AVTR gearbeitet dessen Ziel es ist menschliche DNA mit dem der Ureinwohner, den Na’vi, zu mischen. So wurden AVaTaRe erschaffen, die es den Menschen ermöglichen sich gefahrlos in der Umwelt des Paneten zu bewegen. Jake, der in seiner Verkörperung als Avatar auch wieder gehen kann, macht schließlich die Bekanntschaft der Na’vi-Prinzessin Neytiri (Zoe Saldana), diese zeigt ihm deren Kultur, Vorlieben und das Leben in Einklang mit der Natur.
Jake muss erkennen, dass die Na’vi nicht die Aggressoren sind als die sie in den Berichten dargestellt wurden, sondern das es im Gegenteil seine eigene Rasse ist, die brutal und schonungslos gegen die Ureinwohner vorgeht. Als von Jake verlangt wird den Na’vi klar zumachen, dass diese das Gebiet räumen müssen wird ihm klar, das er eine Entscheidung treffen muss …
Quelle, Quelle 2 | Trailer
Meine Meinung: Avatar ist ein Film der optische Maßstäbe setzt. Leider kann die Story nicht mithalten. Was hätte Avatar für ein episches Meisterwerk werden können wenn man eine weniger Flache Geschichte dazu geliefert hätte. Natürlich, ist es eine Geschichte, die an vieles erinnert. Man denkt an den Irak, an amerikanische Ureinwohner oder Waldrodung. Doch trotz der Wichtigkeit des Themas wird die Geschichte nicht weniger Flach.
Das gleiche gilt für so manchen Charakter auf der Amerikanischen Seite. Natürlich musste Colonel Miles Quaritch ein wirklicher Klischee Soldat sein um unsympatisch zu wirken, aber warum müssen auch andere neben Charaktere wie Norm, Max oder Trudy so flach sein? Um den unsympathischen Jake mehr in den Vordergrund zu rücken? Zugegeben, diese wird dann mit seiner Wandlung sehr Sympatisch, aber dieser starke Wandel ist in meinen Augen alles Andere als glaubwürdig.
Was Bitte hatte Giovanni Ribisi in diesem Film zu suchen? Man hätte seine Rolle streichen können und der Film wäre der gleiche gewesen.
Ein Glück das es noch die andere Seite gibt. Neytiri war mir mehr als sympatisch und Zoe Saldana gab ihr eine unverwechselbare Mimik. Sigourney Weaver überzeugte wie immer. Auch der Charakter Tsu’tey war durch Laz Alonso äusserst Glaubhaft.
Ich finde übrigens das Avatar, kein Film für die ganze Familie ist. Die Altersbeschränkung von 12 Jahren finde ich gerechtfertigt. Im Kino saß aber so manches Kind mit seinen Eltern, das sicher noch nicht einmal die 10 erreicht hatten. Ich persönlich würde meinen Kindern (die ich noch nicht habe) im alter von ca. 8 einen solchen Film nicht unbedingt zeigen wollen.
Kindern, die man in diese Thematik einführen will, sollte man lieber Pocahontas oder Furn Gully zeigen.
Nichts desto trotz ist Avatar ein Meilenstein des Animationfilms und in 3D wirklich sehenswertes Popcornkino. 7 von 10 Punkten
Dem querschnittsgelähmten Kriegsveteranen Jake Sully (Sam Worthington) wird die Chance offeriert wieder an einem Einsatz teilzunehmen: Auf dem Planeten Pandora gibt es große Vorkommen des wichtigen Rohstoffs Unaobtanium. Die Umwelt des Planeten ist jedoch ebenso schön wie tödlich für den Menschen, deshalb wurde an dem Projekt AVTR gearbeitet dessen Ziel es ist menschliche DNA mit dem der Ureinwohner, den Na’vi, zu mischen. So wurden AVaTaRe erschaffen, die es den Menschen ermöglichen sich gefahrlos in der Umwelt des Paneten zu bewegen. Jake, der in seiner Verkörperung als Avatar auch wieder gehen kann, macht schließlich die Bekanntschaft der Na’vi-Prinzessin Neytiri (Zoe Saldana), diese zeigt ihm deren Kultur, Vorlieben und das Leben in Einklang mit der Natur.
Jake muss erkennen, dass die Na’vi nicht die Aggressoren sind als die sie in den Berichten dargestellt wurden, sondern das es im Gegenteil seine eigene Rasse ist, die brutal und schonungslos gegen die Ureinwohner vorgeht. Als von Jake verlangt wird den Na’vi klar zumachen, dass diese das Gebiet räumen müssen wird ihm klar, das er eine Entscheidung treffen muss …